| 1890 | Gemäss Notiz im «Oberhasler» vom 15. Feb. wollen die Gebrüder Zenger, wohnhaft auf dem Schrändli, die Alpbachschlucht zugänglich machen. |
| 1891 | Im Sommer ist die Schlucht bereits eröffnet und erfreut sich gemäss «Oberhasler» eines recht zahlreichen Besuches. |
| 1904 | Gründung der Alpbachschlucht AG Aktienkapital Fr. 25'000.- |
| 1909 | 503 Eintritte |
| 1921 | 1130 Eintritte |
| 1922 | 884 Eintritte |
| 1923 | 943 Eintritte |
| 1924 | 915 Eintritte Betrieb jeweils Anfang Mai bis Ende September, Eintrittspreis 80 Rappen, Gruppe 40 Rappen. |
| 1932 | Der Nominalwert der Aktien wird von Fr. 250.- auf Fr. 100.- herabgesetzt. |
| 1934 | Weg und Brücke verlottern, das Kassenhaus wird abgerissen. Diskussionen im «Gemeinnützigen Verein Meiringen», ob dieser die Schlucht übernehmen soll. |
| 1935 | Diskussion im «Gemeinnützigen Verein Meiringen», ob nicht die Verkehrsvereine Meiringen und Brünig-Hasliberg die Brücke und den Weg unterhalten und als «freie Passage» aufrechterhalten sollen. |
| 1942 | Die Schweizer Armee baut am unteren Zugang zur Schlucht eine Felskaverne als Beobachtungsposten. |
| 1950 | Die noch verbliebenen rostigen Eisenträger der Brücke über die Schlucht, von Buben manchmal noch mutprobehalber überquert, werden entfernt. |
| 2002 | Hanspeter Thöni, Dieter Schlatter und Samuel Pulver reaktivieren die Idee, die Schlucht wieder begehbar zu machen. Es wird eine Arbeitsgruppe gebildet. |
| 2006 | Gründung des Vereins pro Alpbachschlucht. |
| 06-07 | Bau und Renovation |
| 2008 | Einweihung des renovierten Felspfades und der neuen Brücke mit einem grossen Fest. |
Quellen:
- Der «Oberhasler»
- Hausbuch 1903-1921, Hans Thöni, Schnitzler
- Hausbuch 1922-1929, Fam. Thöni
- Protokolle Gemeinnütziger Verein Meiringen
- Amtliche Publikationen